PWP - Private Wealth Police

Nachlassplanung mit Gold in der PWP

13. Februar 2026

Gold kann in der Nachlassplanung eine strategische Rolle spielen, insbesondere dann, wenn es in eine klare Struktur eingebettet wird. In der Private Wealth Police (PWP) kann dies beispielsweise über den GoldInvest Plus Fund – Klasse I (ISIN LI0395418325) umgesetzt werden.

Nachlassplanung beginnt selten mit der Frage „Welche Anlage ist die beste?“. In der Praxis geht es zuerst um ganz andere Themen:
Wer soll was bekommen – wann – und in welcher Struktur?
Und vor allem: Wie lassen sich Streit, Liquiditätsengpässe oder Notverkäufe vermeiden, wenn ein Todesfall eintritt?

Gerade bei größeren Vermögen ist das entscheidend. Denn vererbt werden oft nicht nur liquide Mittel, sondern auch Immobilien, Unternehmensbeteiligungen oder andere Sachwerte. Gleichzeitig können Steuern oder Pflichtteilsansprüche kurzfristig Liquidität erfordern.

Wer erbt, braucht nicht nur Vermögen, sondern auch Struktur.

 

Warum Gold in der Nachlassplanung eine besondere Rolle spielt

Gold wird im Vermögensschutz vor allem als wertbeständiger, bankenunabhängiger Realwert verstanden. Es ist weniger ein Renditeinstrument als vielmehr ein Baustein für Kapitalerhalt, Inflationsschutz und Krisenvorsorge.

Für die Nachlassplanung ist das aus zwei Gründen besonders relevant:

1. Substanz statt Versprechen

Gold ist nicht von der Bonität eines einzelnen Schuldners abhängig. In vielen Vermögenskonzepten fungiert es daher als Stabilitätsanker.

2. Langfristige Perspektive

Nachlassplanung denkt in Generationen – nicht in Quartalen. Genau hier passt Gold als strategischer Baustein, sofern es bewusst in eine Gesamtstruktur eingebettet wird.

 

Wie die Private Wealth Police als Strukturrahmen funktioniert

Die Private Wealth Police ist eine fondsgebundene Lebensversicherung mit Einzeldepot je Police. Sie ist grundsätzlich langfristig ausgerichtet und bietet flexible Gestaltungsmöglichkeiten.

Wesentliche Strukturmerkmale:

  • Bis zu zwei Versicherungsnehmer (natürliche oder juristische Personen)
  • Bis zu vier versicherte Personen
  • Langfristige Laufzeitlogik (z. B. bis zum 100. Lebensjahr der jüngsten versicherten Person)
  • Teilauszahlungen und Auszahlpläne möglich
  • Digitale Verwaltung und Anpassungen

Für die Nachlassplanung besonders relevant:
Über die Police lässt sich die Vermögensweitergabe strukturiert regeln, insbesondere durch individuell gestaltbare Bezugsrechte.

 

Vorteile für die Vermögensweitergabe

1. Flexible Regelung außerhalb klassischer Testamentlogik

Bezugsrechte ermöglichen eine klare, prozentuale Aufteilung auf mehrere Personen, auch in Rangfolgen. Anpassungen sind grundsätzlich flexibel möglich.

Das reduziert Streitpotenzial und schafft klare Verhältnisse, während klassische Testamente oft anfechtbar sind oder langwierige Verfahren auslösen können.

Jedes vierte Testament landet vor Gericht.

2. Liquidität statt Notverkauf

Wenn Erben kurzfristig Mittel benötigen, etwa für Steuerzahlungen, kann fehlende Liquidität problematisch werden.

Eine strukturierte Lösung hilft, Vermögen planbar zu übertragen und verhindert, dass wertvolle Vermögenswerte unter Druck verkauft werden müssen.

3. Generationenübergreifende Gestaltung

Durch mehrere versicherte Personen kann eine Police so ausgerichtet werden, dass sie über längere Zeiträume innerhalb der Familie wirkt.

Beispielsweise kann der Leistungszeitpunkt an den Tod mehrerer versicherter Personen geknüpft werden, wodurch eine echte Generationenlogik entsteht.

 

Gold innerhalb der PWP: Substanzbaustein im strukturierten Rahmen

Als Goldbaustein kann beispielsweise ein Fonds genutzt werden, der überwiegend in physisches Gold investiert und dieses in Liechtenstein lagert.

Für die Nachlassplanung ist jedoch weniger die konkrete Fondsauswahl entscheidend als die strategische Logik:

  • Gold als Substanz- und Stabilitätsbaustein
  • Die Police als Strukturrahmen für Regeln, Rollen und Bezugsrechte
  • Eine klare Generationenplanung

 

Realistische Erwartungen: Das Renditedreieck als Orientierung

Gold wird oft mit stetig steigenden Kursen assoziiert, das ist nicht realistisch.

Das sogenannte Renditedreieck zeigt anschaulich, wie sich die durchschnittliche Jahresrendite je nach Kauf- und Verkaufszeitpunkt entwickelt hat.

Beispiele historischer Betrachtungen (Stand 31.12.2025):

  • 2015–2025: ca. 12,5 % p. a.
  • 2010–2025: ca. 6,6 % p. a.

Die Aussage ist nicht, dass diese Werte wiederholbar sind.
Die Aussage ist: Langfristigkeit glättet Schwankungen, garantiert aber nichts.

Nachlassplanung bedeutet daher nicht „Timing“, sondern Struktur und Geduld.

 

Nachlassplanung

Nachlassgestaltung berührt immer rechtliche und steuerliche Themen. Wichtige Punkte sind unter anderem:

  • Gestaltung von Bezugsrechten
  • Unterschied zwischen widerruflichen und unwiderruflichen Bezugsrechten
  • Mögliche insolvenzschutzrelevante Vorlaufzeiten
  • Zustimmungsregelungen bei späteren Änderungen

Eine fundierte Begleitung durch spezialisierte Berater ist daher unerlässlich.

 

Fazit: Gold + PWP = Klarheit statt Komplexität

Gold kann in der Nachlassplanung ein stabiler Substanzbaustein sein, sofern es nicht isoliert betrachtet wird, sondern eingebettet in klare Regeln.

Der größte Mehrwert entsteht, wenn drei Elemente zusammenspielen:

  1. Klare familiäre Ziele
  2. Eine passende vertragliche Struktur
  3. Ein robustes Anlagekonzept mit Gold als Sachwertbaustein

So wird Vermögensweitergabe planbar, statt dem Zufall überlassen.

Ein möglicher Goldbaustein innerhalb der PWP ist der GoldInvest Plus Fund – Klasse I (ISIN LI0395418325), entscheidend bleibt jedoch immer die Gesamtstruktur und die Generationenlogik.

 

Q&A Nachlassplanung mit Gold & PWP

Was bringt Gold in der Nachlassplanung?
Gold kann als stabiler Sachwert zur langfristigen Vermögensabsicherung dienen.

Was ist eine Private Wealth Police (PWP)?
Eine fondsgebundene Lebensversicherung der Vienna-Life zur strukturierten Vermögens- und Nachfolgeplanung.

Warum ist Struktur wichtiger als Timing?
Weil klare Regeln Streit, Liquiditätsprobleme und Notverkäufe vermeiden können.

Kann Vermögen außerhalb eines Testaments geregelt werden?
Ja, über Bezugsrechte innerhalb einer Private Wealth Police lassen sich klare Verteilungen festlegen.

Zur Übersicht