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Die neue Anlageklasse Produktivität: Die Vienna-Life als Vorreiter

6. Mai 2026

Die Investmentwelt entwickelt sich ständig weiter. Neue Trends entstehen meist dort, wo sich strukturelle Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft abzeichnen. Genau hier setzt eine neue Anlageklasse an, die von Prof. Dr. Leo Brecht entwickelt wurde: Produktivität.

Die Vienna-Life ist die erste Versicherung, die diese Anlageklasse aktiv in ihre Lösung integriert und positioniert sich damit bewusst als Vorreiter.

 

Warum auf das Thema Produktivität setzen?

Die globalen Herausforderungen der Zeit, wie Inflation, demografischer Wandel oder sinkendes Wirtschaftswachstum, verändern die Spielregeln für Investoren.

Produktivität adressiert genau diese Herausforderungen, da wirtschaftliches Wachstum langfristig durch Produktivitätssteigerung entsteht, also durch die Fähigkeit von Unternehmen, mehr Output aus bestehenden Ressourcen zu generieren.

Das bedeutet:

  • Effizientere Prozesse
  • Bessere Nutzung von Kapital
  • Resiliente Geschäftsmodelle
  • Nachhaltiger Umgang mit Ressourcen

Genau deshalb greift die Vienna-Life dieses Thema frühzeitig auf:
Wir ermöglichen Zugang zu einer Anlageklasse, die auf strukturellem Wachstum basiert, nicht auf kurzfristigen Marktzyklen.

 

Was bedeutet „Produktivität“ als Anlageklasse?

Produktivität als Anlageklasse fokussiert sich auf ein zentrales Prinzip:
Unternehmen, die produktiver arbeiten, erzielen langfristig stabilere und höhere Erträge.

Dabei wird Produktivität ganzheitlich betrachtet und umfasst drei zentrale Dimensionen:

  • Asset-Produktivität: Effizienter Einsatz von Vermögenswerten
  • Prozess-Produktivität: Optimierte Abläufe und operative Exzellenz
  • Resilienz: Widerstandsfähigkeit gegenüber Krisen und Marktveränderungen

Diese Perspektive geht über klassische Investmentstile hinaus und bildet eine eigenständige Anlageklasse. Anders als klassische Factor-Strategien (wie bspw. Value, Growth, Momentum und Size), die Produktivität als Nebeneffekt von Kennzahlen wie ROE oder Gewinnstabilität approximieren, misst dieser Ansatz Produktivität direkt als Verhältnis von eingesetzten Ressourcen zu erzieltem Output. Das macht Produktivität nicht zu einem Faktor unter vielen, sondern zur primären Linse, durch die Unternehmen bewertet werden.

 

Die Vorteile in der Lebensversicherung (LV)

Gerade in der Lebensversicherung bietet dieser Ansatz besondere Vorteile:

  1. Stabilere Renditen

Produktive Unternehmen zeigen häufig robustere Entwicklungen – auch in volatilen Marktphasen.

  1. Langfristige Wertentwicklung

Produktivität ist ein struktureller Wachstumstreiber und passt ideal zu langfristigen Anlagehorizonten.

  1. Diversifikation

Produktivitätsfaktoren unterscheiden sich deutlich von klassischen Faktoren und bieten zusätzliche Diversifikation.

  1. Zukunftsorientierung

Investitionen in Produktivität fördern Innovation, Effizienz und nachhaltige Geschäftsmodelle.

 

Wie der Fonds Unternehmen identifiziert

Ein wesentlicher Unterschied dieser Anlageklasse liegt im Auswahlprozess.

Statt klassischer Kennzahlen wird ein quantitatives Modell verwendet, das einen holistischen Ansatz entlang der drei oben erwähnten Produktivitätsdimensionen (Asset, Prozess und Resilienz) verfolgt und Unternehmen anhand ihrer Produktivität analysiert.

Konkret:

  • Analyse von Input- und Output-Daten (z. B. Kapital, Ressourcen, Effizienz)
  • Berechnung einer sogenannten Produktivitätsgrenze („Productivity Frontier“). Die Productivity Frontier beschreibt die theoretische Produktivitätsgrenze, den Punkt, an dem ein Unternehmen den maximalen Output aus seinen eingesetzten Ressourcen erzielt.
  • Auswahl der Unternehmen, die sich an oder nahe an dieser Effizienzgrenze befinden

Das Modell wird über alle drei Produktivitätsdimensionen hinweg angewendet und nutzt auch alternative Datenquellen.

Ergebnis: Eine systematische Auswahl von Unternehmen mit überdurchschnittlicher Effizienz und Stabilität.

 

Fazit: Eine neue Denkweise im Investieren

Mit der Anlageklasse Produktivität entsteht ein Ansatz, der auf einem der fundamentalsten Treiber wirtschaftlichen Erfolgs basiert.

Dass die Vienna-Life diesen Ansatz frühzeitig integriert, unterstreicht den Anspruch, innovative und zukunftsfähige Investmentlösungen anzubieten.

 

FAQ

Was ist die Anlageklasse Produktivität?
Eine neue Investmentstrategie, die gezielt in besonders produktive und leistungsstarke Unternehmen investiert, die nachweislich effizienter arbeiten als ihre Mitbewerber gemessen über drei Dimensionen: Asset-Produktivität, Prozess-Produktivität und Resilienz.

Warum ist Produktivität für Anleger relevant?
Weil produktive Unternehmen langfristig stabilere und oft höhere Erträge erzielen.

Was unterscheidet diesen Ansatz von klassischen Investments?
Der Fokus liegt nicht auf Branchen oder Trends, sondern auf Produktivität und Leistungsfähigkeit von Unternehmen.

Wie werden Unternehmen ausgewählt?
Über ein quantitatives Modell, das Input und Output systematisch analysiert und mit der Productivity Frontier abgleicht, der theoretischen Produktivitätsgrenze, an der ein Unternehmen das Maximum aus seinen Ressourcen herausholt. Nur Unternehmen, die sich nahe dieser Grenze bewegen, schaffen es ins Portfolio.

 

Weitere Informationen finden Sie unter: Averdas | Invest in Productivity

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