PWP - Private Wealth Police

Steuerliche Ersparnisse mit der Private Wealth Police: Depot oder Lebensversicherung, ein klarer steuerlicher Unterschied

10. März 2026

Im Leben ist vieles unsicher, außer der Tod und die Steuern. Kapitalertragsteuer, Solidaritätszuschlag, Kirchensteuer, Schenkungssteuer, Erbschaftssteuer, Vorabpauschale: Gerade bei größeren Vermögen entsteht im klassischen Depot eine laufende steuerliche Belastung, die den Zins- und Zinseszins-Effekt spürbar reduziert. Die Frage lautet daher: Wie kann Vermögen strukturiert werden, damit Steuern nicht laufend Kapital entziehen – sondern möglichst lange im System arbeiten? Hier setzt die Private Wealth Police an.

 

Das Problem: Laufende Besteuerung im Depot

Im Privatdepot fallen an:

  • Abgeltungssteuer
  • Fondsbesteuerung (Vorabpauschale, Teilfreistellung)
  • Kein steuerlicher Abzug der Vermögensverwaltungs-Gebühren / Depotbankgebühren
  • Jährliches Steuerreporting erforderlich

Zinsen, Dividenden und Kursgewinne werden laufend besteuert.
Das Kapital arbeitet nicht in voller Höhe weiter – der Steuerabzug erfolgt unmittelbar.

Gerade bei größeren Anlagebeträgen wirkt sich dieser Effekt über Jahre deutlich aus.

 

Bildquelle: Vienna-Life

 

Die Lösung: Die Private Wealth Police

In der Private Wealth Police gilt während der Laufzeit:

  • Keine Abgeltungssteuer
  • Keine laufende Besteuerung innerhalb der Police
  • Steuerlicher Abzug der Vermögensverwaltungs-Gebühren / Depotbankgebühren
  • Keine Vorabpauschale
  • Keine Kapitalertragsteuer für das Vermögen innerhalb der Police

Alle Erträge bleiben vollständig investiert, Zins und Zinseszins wirken ohne laufenden Steuerabfluss. Auch Shift/Switch sind innerhalb der Police steuerfrei.

Das bedeutet: Umschichtungen erfolgen ohne steuerliche Reibungsverluste.

 

Bildquelle: Vienna-Life

 

Entnahmephase: 12/62-Regelung

Nach 12 Jahren Vertragsdauer und nach Vollendung des 62. Lebensjahres greift die 12/62-Regelung. Bei Entnahmen wird nur die Hälfte des Gewinns mit dem persönlichen Steuersatz besteuert. So lassen sich Wertzuwächse steuerlich besonders effizient realisieren.

 

Todesfall: Einkommensteuerfreie Versicherungsleistung

Im todesfallbedingten Versicherungsfall gilt:

  • Einkommensteuerfreie Todesfallleistung
  • Keine Kapitalertragsteuer auf die Versicherungsleistung

Ein klassisches Bankdepot kennt diese steuerliche Begünstigung nicht.

 

Konkrete Gegenüberstellung: Depot vs. Private Wealth Police

Bei einer konkreten Gegenüberstellung mit einem Anlagebetrag von 500.000 EUR zeigt sich:

  • In der Anlagephase entsteht durch den Wegfall der laufenden Besteuerung ein deutlicher Vorteil.
  • In der Entnahmephase greift das Halbeinkünfteverfahren.
  • Im Todesfall erfolgt eine einkommensteuerfreie Versicherungsleistung.

Die Differenz zugunsten der Private Wealth Police wächst mit der Laufzeit.

Ursache ist nicht eine höhere Renditeannahme, sondern die steuerliche Struktur.

 

Bildquelle: Rolf Klein

 

Freibeträge

Es besteht die Möglichkeit die Versicherungsnehmer-Eigenschaft zu übertragen. Es sind zum Beispiel Konstellationen möglich bei denen der erste Versicherungsnehmer 99% des Vertrages hält und der zweite Versicherungsnehmer 1%. Dies ermöglicht:

  • Nutzung der Schenkungsteuerfreibeträge, denn Freibeträge können alle 10 Jahre neu genutzt werden
  • Reduzierung der Bemessungsgrundlage für Erbschaften ausserhalb der Police
  • Schenkungen mit “Veto Recht”.

Durch ein schrittweise Übertragung von Vermögen kann Vermögen steuerlich optimiert übertragen werden, während vertragliche Mitspracherechte erhalten bleiben. Zudem kann der Schenker, durch seine Eigenschaft als Versicherungsnehmer, eine frühzeitige Auszahlung des Beschenkten verhindern.

 

Fazit: Steuerliche Effizienz als struktureller Vorteil

Die Private Wealth Police verbindet:

  • Keine Abgeltungssteuer während der Laufzeit
  • Steueroptimierte Entnahme (12/62)
  • Einkommensteuerfreie Todesfallleistung
  • Keine Vorabpauschale
  • Keine Kapitalertragsteuer innerhalb der Police
  • Nutzung von Freibeträgen

Nicht die Anlageform entscheidet über den steuerlichen Vorteil, sondern die Struktur.

Wer Kapital langfristig, steuerschonend und generationsübergreifend strukturieren möchte, nutzt nicht nur ein Depot, sondern einen Versicherungsmantel mit klaren steuerlichen Hebeln.

Die steuerliche Gestaltung ist dabei kein Nebeneffekt, sondern der zentrale Mehrwert.

 

Der feine Unterschied

Zwar gelten die genannten Steuervorteile grundsätzlich auch für andere fondsgebundene Lebensversicherungen am deutschen Markt. Die Private Wealth Police schafft jedoch die Voraussetzungen, damit diese Vorteile optimal genutzt werden können. Für jeden Vertrag wird ein eigenes Wertpapierdepot eröffnet. Das ermöglicht:

  • Investitionen in ausschüttende Fonds
  • auf Wunsch eine aktive Vermögensverwaltung sowie steuerlich effiziente Umschichtungen und Gewinnmitnahmen während der Laufzeitmehr
  • Flexibilität durch Umschichtungen in Cashpositionen

So entfalten die steuerlichen Vorteile in der praktischen Vermögensstruktur ihre volle Wirkung.

 

FAQ

Wann greift der steuerliche Vorteil bei Entnahmen?
Nach mindestens 12 Jahren Laufzeit und ab dem 62. Lebensjahr wird bei Entnahmen nur 50 % des Gewinns mit dem persönlichen Steuersatz versteuert (12/62-Regel).

Kann ich mein Portfolio innerhalb der Police verändern?
Ja. Umschichtungen innerhalb der Police sind während der Laufzeit steuerfrei möglich.

Was passiert steuerlich im Todesfall?
Die Versicherungsleistung wird im Todesfall einkommensteuerfrei an die begünstigten Personen ausgezahlt.

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